Kompetenz im Hintergrund: Wie Stiebel Eltron Revitalisierungsprojekte in der Schweiz unterstützt

Wussten Sie, dass Stiebel Eltron aktiv zur Gewässeraufwertung in der Schweiz beiträgt? Mit jedem Kauf einer Wärmepumpe finanzieren Sie automatisch 100 cm revitalisierten Gewässerlebensraum. Dieses bemerkenswerte Engagement verbindet innovative Heiztechnologie mit praktischem Umweltschutz.

In einem umfangreichen Projekt will Stiebel Eltron Schweiz innerhalb von fünf Jahren insgesamt 10 Kilometer Gewässerlebensraum ökologisch aufwerten[-3]. Dabei arbeitet das Unternehmen eng mit lokalen Fischereivereinen zusammen, die bereits im letzten Jahr verschiedene Massnahmen umgesetzt haben. Die Revitalisierung von Gewässern ist nicht nur für die Biodiversität entscheidend, sondern verbessert auch die ökologische Funktion der Lebensräume und fördert die Vielfalt der Fischarten. Tatsächlich führen diese Projekte zu einer deutlichen Zunahme der Fischbiomasse und der Bestände gefährdeter Arten.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Stiebel Eltron Wärmepumpen nicht nur jährlich zwischen 20.000 und 40.000 Tonnen CO2 einsparen, sondern gleichzeitig durch dieses innovative Konzept die Endkundschaft aktiv an der Förderung der Biodiversität beteiligt. Wir beleuchten die Hintergründe dieser nachhaltigen Initiative und zeigen, warum die Revitalisierung von Gewässern in der Schweiz so wichtig ist.

Warum Revitalisierung in der Schweiz notwendig ist

Die Schweizer Gewässer befinden sich in einem besorgniserregenden Zustand. Zum Zeitpunkt der Revision des Gewässerschutzgesetzes 2011 waren rund 15.000 Fliessgewässer in einem schlechten ökologischen Zustand. Tatsächlich sind nur noch fünf Prozent der Gewässer vollständig intakt. Diese Zahlen verdeutlichen, warum Unternehmen wie Stiebel Eltron Schweiz sich für Revitalisierungsprojekte einsetzen.

Verlust natürlicher Gewässerstrukturen

Die natürlichen Strukturen unserer Gewässerlandschaft sind stark beeinträchtigt. Rund ein Fünftel aller Schweizer Fliessgewässer sind entweder vollkommen künstlich, stark beeinträchtigt oder eingedolt. Im Mittelland und Jura sind gar über ein Drittel der Fliessgewässer betroffen. Wenn wir die gesamte Schweiz betrachten, weisen rund 22% der Fliessgewässer eine schlechte Gewässerstruktur auf. Darüber hinaus fehlen den Gewässern landesweit etwa 22.000 Hektar Raum, den sie für ihre natürliche Funktion benötigen würden.

Gefährdung der Biodiversität

Die Auswirkungen auf die Artenvielfalt sind alarmierend. Unsere Gewässer beherbergen rund die Hälfte aller Schweizer Tier- und Pflanzenarten. Allerdings stehen:

  • 71% der Gewässertypen auf der Roten Liste
  • 85% der Ufer und Feuchtgebiete sind bedroht
  • Rund 58% der Fischarten der Schweiz sind gefährdet
  • Neun Fischarten gelten bereits als ausgestorben

Diese dramatische Situation verschärft sich weiter. Seit 1970 sind die überwachten Süsswasserpopulationen weltweit um 83% zurückgegangen – damit schwindet die Biodiversität im Süsswasser deutlich schneller als an Land.

Folgen historischer Eingriffe

Die heutige Situation ist das Ergebnis jahrhundertelanger Eingriffe. Bereits im Altertum und Mittelalter wurden Gewässerläufe verändert, jedoch beschränkten sich diese Anpassungen auf lokale Eingriffe. Die eigentliche Ära des baulichen Hochwasserschutzes begann in der Neuzeit, wobei die Kanderumleitung von 1711-1714 als Vorläufer gilt.

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurden nahezu alle grösseren Gewässer der Schweiz korrigiert. Infolgedessen wurden 90% der Feuchtgebiete und Kleingewässer trockengelegt. Diese massiven Eingriffe dienten vorrangig dem Hochwasserschutz, der Landgewinnung für die Landwirtschaft und der Schaffung von Siedlungsraum.

Die Folgen dieser historischen Eingriffe machen die Revitalisierungsarbeit, wie sie Stiebel Eltron Wärmepumpen unterstützt, heute unerlässlich. Denn intakte Gewässer sind nicht nur für die Artenvielfalt wichtig – sie bieten auch Schutz vor Naturgefahren und sichern unsere Lebensgrundlagen.

Wie STIEBEL ELTRON Schweiz aktiv unterstützt

Nachhaltigkeit ist für Stiebel Eltron mehr als nur ein Schlagwort – das Unternehmen handelt aktiv. Während viele Firmen über Umweltschutz sprechen, setzt Stiebel Eltron Schweiz konkrete Massnahmen um, die messbare Ergebnisse erzielen und nachhaltig wirken.

Revitalisierungsziel: 10 km in 5 Jahren

STIEBEL ELTRON Schweiz hat sich einem ehrgeizigen Ziel verschrieben: Innerhalb von fünf Jahren sollen insgesamt 10 Kilometer Gewässerlebensraum ökologisch aufgewertet werden. Die Umsetzung erfolgt durch zahlreiche kleinere Projekte an verschiedenen Standorten. Bereits jetzt können beachtliche Fortschritte verzeichnet werden – insgesamt viereinhalb Kilometer konnten in den Jahren 2024 und 2025 an fast 20 Bächen in mehreren Kantonen der Schweiz aufgewertet werden. Die ersten konkreten Massnahmen starteten 2024 mit der Aufwertung von fünf Bächen im Kanton Aargau sowie je einem im Kanton Fribourg und im Kanton Bern.

Kooperation mit dem Schweizerischen Fischerei-Verband

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts ist die enge Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Fischerei-Verband (SFV). Dieser bringt wertvolle Fachkenntnisse ein und koordiniert die Zusammenarbeit mit lokalen Fischereivereinen. „Im Zentrum unseres gemeinsamen Projektes steht das Ziel, die Biodiversität der Schweizer Gewässer zu erhalten und aktiv zu fördern“, erklärt David Bittner, Geschäftsführer des Schweizerischen Fischerei-Verbandes. Diese Partnerschaft ermöglicht es, dass viele Massnahmen in freiwilliger Arbeit durchgeführt werden können, was die Effizienz des Projekts deutlich erhöht.

Symbolische Beteiligung durch Wärmepumpen-Kauf

Besonders innovativ ist das Finanzierungskonzept: Pro verkaufter STIEBEL ELTRON-Wärmepumpe werden durch STIEBEL ELTRON Schweiz 100 cm revitalisierter Gewässerlebensraum finanziert. Dadurch beteiligen sich Kunden automatisch am Umweltschutz. „Der Kauf einer STIEBEL ELTRON-Wärmepumpe lohnt sich dadurch gleich doppelt“, sagt Rolf Grolimund, Leiter Marketing & Kommunikation bei STIEBEL ELTRON Schweiz. „Einerseits ist es eine Investition in ein nachhaltiges und umweltfreundliches Heizsystem. Andererseits werden dadurch Massnahmen unterstützt, um den Gewässerlebensraum zu verbessern.“

Verbindung von Technologie und Naturschutz

STIEBEL ELTRON verbindet auf sinnvolle Weise moderne Heiztechnologie mit konkretem Naturschutz. Diese Kombination ist kein Zufall: „Wärmepumpen nutzen Wärme aus der Umgebung: Luft, Wasser oder Erdreich. Ein intaktes Ökosystem ist deswegen in unser aller Interesse“, erklärt Grolimund. Zudem können Wärmepumpen bis zu fünf Teile Wärme mit einem Teil Strom erzeugen. Die Massnahmen werden ausserdem wissenschaftlich kontrolliert, um ihre Wirksamkeit zu überprüfen und die Ergebnisse für zukünftige Projekte zu nutzen.

Ergebnisse und Wirkung der Massnahmen

Die messbaren Erfolge der Revitalisierungsprojekte, die von STIEBEL ELTRON Schweiz unterstützt werden, zeigen sich bereits deutlich in verschiedenen ökologischen Aspekten. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen die positiven Auswirkungen dieser Massnahmen auf die Gewässerökosysteme.

Zunahme der Fischbiomasse

Empirische Analysen bestätigen: In renaturierten Fischereistrecken sowie flussaufwärts und flussabwärts davon sind die Fangraten höher als in nicht renaturierten Bereichen. Besonders bemerkenswert ist, dass ab dem dritten Jahr nach einer Renaturierung in den untersuchten Strecken deutlich höhere Fangraten zu verzeichnen sind. Im Kanton Graubünden beispielsweise wurde nach einer anfänglichen Zunahme von 13% ein Anstieg auf 19% über einen längeren Zeitraum beobachtet. Auch im Kanton Waadt zeigen sich positive Effekte zwischen 5% und 9%. Die von STIEBEL ELTRON Wärmepumpen unterstützten Massnahmen tragen folglich nachweislich zur Verbesserung der Fischbestände bei.

Verbesserte Selbstreinigung der Gewässer

Darüber hinaus bewirken die Revitalisierungsprojekte eine Reaktivierung der natürlichen Selbstreinigungskraft der Gewässer. Naturnahe Fliessgewässer besitzen wichtige Eigenschaften im Wasser- und Stoffkreislauf. Besonders die Nährstoffretention gehört zu den wichtigsten Ökosystemfunktionen und stellt einen wesentlichen Teil der Selbstreinigung dar. Untersuchungen zeigen, dass Fluss-Auen-Ökosysteme im Hochwasserfall bis zu 14% der Stickstoff-Last und des Phosphors zurückhalten können. In manchen Fällen kann die Phosphor-Retentionsleistung sogar bei 48% der Gesamtfracht liegen.

Stärkung der ökologischen Widerstandskraft

Durch die mit STIEBEL ELTRON Wärmepumpen finanzierten Revitalisierungen entstehen neue Lebensräume durch unterschiedliche Fliessgeschwindigkeiten, Wassertiefen und Unterstandsmöglichkeiten für Gewässerbewohner. Die Gewässermorphologie wird grundsätzlich stark verbessert, was zu einer höheren ökologischen Widerstandskraft führt. Intakte und widerstandsfähige Wasserlebensräume sind nicht nur für unzählige Arten, sondern auch für die Anreicherung unseres Trinkwassers und unsere Naherholung essenziell.

Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensstrategie

Bei STIEBEL ELTRON bildet Umweltschutz das Fundament der gesamten Geschäftsstrategie. Das Unternehmen verfolgt die Vision einer lebenswerten Zukunft, die natürliche Ressourcen für kommende Generationen bewahrt.

STIEBEL ELTRON Wärmepumpen als klimafreundliche Lösung

STIEBEL ELTRON setzt konsequent auf grüne Technologien anstelle fossiler Brennstoffe wie Öl und Gas. Seit 1976 gehört das Unternehmen zu den Pionieren der Wärmepumpentechnologie und zählt heute zu den führenden Anbietern umweltfreundlicher Heizlösungen. Besonders bemerkenswert ist die neue Generation von Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel R290, die höchste Energieeffizienzklassen (meist A+++) erreichen.

Langfristige CO2-Einsparung durch Wärmepumpen

Die Umweltbilanz spricht für sich: Während eine durchschnittliche Gasheizung jährlich etwa 3,15 Tonnen CO2 ausstösst und eine Ölheizung sogar 4,5 Tonnen, verursacht eine Wärmepumpe lediglich 384 bis 640 kg CO2 pro Jahr. Über die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren können STIEBEL ELTRON-Wärmepumpen zwischen 400.000 und 800.000 Tonnen CO2 einsparen. Allein durch den Ersatz fossiler Heizungen werden jährlich 20.000 bis 40.000 Tonnen CO2 vermieden. Mehr dazu finden Sie unter https://unternehmen.tagesanzeiger.ch/energie/warmepumpen-clever-energie-nutzen-und-kombinieren

Verankerung von Umweltengagement im Unternehmen

Nachhaltigkeit durchdringt alle Unternehmensbereiche. STIEBEL ELTRON bekennt sich zu den UN-Nachhaltigkeitszielen und setzt konkrete Massnahmen um. Dazu gehören die Umstellung der Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge sowie eigene PV-Anlagen zur Stromerzeugung. Die Zertifizierungen nach ISO 14001, 45001 und 50001 stellen sicher, dass Nachhaltigkeitsanforderungen in allen Arbeitsprozessen erfüllt werden.

Fazit

Das Engagement von STIEBEL ELTRON Schweiz für die Gewässerrevitalisierung zeigt eindrucksvoll, wie Unternehmen ökologische Verantwortung übernehmen können. Durch die Verbindung von innovativer Heiztechnologie mit praktischem Naturschutz entsteht ein doppelter Nutzen: Einerseits reduzieren Wärmepumpen den CO2-Ausstoss erheblich, andererseits tragen sie zur Wiederherstellung wertvoller Gewässerlebensräume bei.

Besonders bemerkenswert ist das Finanzierungsmodell, bei dem mit jedem Wärmepumpenkauf automatisch 100 cm Gewässerstrecke revitalisiert werden. Folglich beteiligt sich jeder Kunde direkt am Umweltschutz. Die ersten Ergebnisse sprechen für sich – höhere Fangraten, verbesserte Selbstreinigung und gestärkte ökologische Widerstandskraft der Gewässer sind bereits messbar.

Angesichts der alarmierenden Situation der Schweizer Gewässer, von denen nur noch fünf Prozent vollständig intakt sind, kommt dieser Initiative eine besondere Bedeutung zu. Die Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Fischerei-Verband stellt sicher, dass das Fachwissen der Experten optimal genutzt wird und die Massnahmen nachhaltig wirken.

STIEBEL ELTRON beweist damit, dass wirtschaftlicher Erfolg und konsequenter Umweltschutz Hand in Hand gehen können. Das Unternehmen setzt nicht nur auf zukunftsweisende Technologien, sondern trägt aktiv zur Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen bei. Unzweifelhaft profitieren davon nicht nur die heutige Generation, sondern auch alle zukünftigen.

FAQs

Q1. Wie unterstützt Stiebel Eltron Gewässerrevitalisierungsprojekte in der Schweiz? Stiebel Eltron Schweiz finanziert für jede verkaufte Wärmepumpe 100 cm revitalisierten Gewässerlebensraum. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von fünf Jahren 10 Kilometer Gewässer ökologisch aufzuwerten.

Q2. Welche Auswirkungen haben die Revitalisierungsmassnahmen auf die Fischbestände? Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass in renaturierten Fischereistrecken die Fangraten höher sind als in nicht renaturierten Bereichen. Ab dem dritten Jahr nach einer Renaturierung wurden deutlich höhere Fangraten verzeichnet, mit Zunahmen zwischen 5% und 19%.

Q3. Wie trägt Stiebel Eltron zur CO2-Reduzierung bei? Stiebel Eltron Wärmepumpen sparen über ihre Lebensdauer von 20 Jahren zwischen 400.000 und 800.000 Tonnen CO2 ein. Allein durch den Ersatz fossiler Heizungen werden jährlich 20.000 bis 40.000 Tonnen CO2 vermieden.

Q4. Warum ist die Revitalisierung von Gewässern in der Schweiz notwendig? Nur noch 5% der Schweizer Gewässer sind vollständig intakt. Rund 22% der Fliessgewässer weisen eine schlechte Struktur auf, und 58% der Fischarten sind gefährdet. Die Revitalisierung ist entscheidend für den Erhalt der Biodiversität und die Verbesserung der ökologischen Funktion der Gewässer.

Q5. Wie integriert Stiebel Eltron Nachhaltigkeit in seine Unternehmensstrategie? Stiebel Eltron setzt konsequent auf grüne Technologien, entwickelt hocheffiziente Wärmepumpen und bekennt sich zu den UN-Nachhaltigkeitszielen. Das Unternehmen hat seine Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge umgestellt, nutzt eigene PV-Anlagen zur Stromerzeugung und ist nach verschiedenen Umwelt- und Energiemanagementnormen zertifiziert.